Ein Blick zurück – Impressionen der Kieler Woche 2010
Bervor das VLog fertig geschnitten ist, hier noch ein paar Impressionen der Kieler Woche 2010.
Bervor das VLog fertig geschnitten ist, hier noch ein paar Impressionen der Kieler Woche 2010.
Eine Kieler Woche im Zeichen von Schwarz-Rot-Gold ist zu Ende gegangen, und nach 800 km Rückreise ins Exil ist das, was bleibt die Erinnerung an für mich 7 tolle Tage mit Menschen, die ich – wäre ich nicht vor fast 5 Jahren in den Süden Deutschlands ausgewandert – womöglich nie kennengelernt hätte. Vom jetzigen Standpunkt aus wäre das ein Verlust gewesen. Das Beste aber daran ist, dass jedes Mal wieder neue Leute hinzukommen und es trotzdem ein gefühltes Familientreffen ist. Ein Grund, warum ich auf Twitter nichts kommen lasse.
Dennoch, vieles weiß man eben erst zu schätzen, wenn man es nicht mehr jeden Tag hat. Wie das Meer vor der Tür, die Brise in der Luft und
das Lebensgefühl in der nach wie vor schönsten Stadt der Welt. Da nagt das Heimweh dann doch schon, wenn man durch die während der Kieler Woche noch vollere Einkaufsstraße wandert, oder kurz nach der Windjammerparade über’s Wasser auf die Segler sieht, die die Förde bevölkern.
Maritime Atmosphäre, Konzerte, Public Viewing und Partys wurden ausgiebig genossen, und am Tag nach dem Abschlussfeuerwerk ist die Kieler Woche so schnell vorbei, wie sie gekommen war. Aber nach der Kieler Woche ist vor der Kieler Woche und auch, wenn das hier jetzt alles sehr wehmütig klingt, wird es schon jetzt von der Vorfreude auch kommende Events wie das 2. Kieler Beachcrossgolfen im August und den Kiel.Lauf im September übertönt. Bis dahin: Wir lesen uns!
Mehr Bilder und das VLog zur Kieler Woche 2010 kommen demnächst.
Zum Abschluß hatte die Kieler Woche noch zwei Highlights auf dem Programm. Reamonn – live ein echtes Erlebnis, auch wenn man sich dieses Erlebnis an der Hörn hart erkämpfen musste, denn vor lauter Menschen war die Hörn nicht mehr wirklich zu sehen.
Von dort aus ging es weiter zu den Helden meiner Sturm und Drang-Zeit: Illegal 2001 rockten das Kielerwoche-Musikzelt. Da hieß es für so manchen in Erinnerungen schwelgen, der in etwa mein Alter hatte und zum Teil verständnislose Blicke von denjenigen ernten, denen es durch die Gnade der späten Geburt nicht vergönnt war, die illegale Hoch-Zeit miterleben zu können.
Mit Stress und Stau begonnen, habe ich mit Wehmut heute Vormittag die Windjammerparade verfolgt. Ein imposanter Anblick, und in Kombination mit den Kitesurfern sind ein paar ineressante Bilder entstanden, die Ihr in der Galerie sehen könnt.
So war dies dann auch mein letztes Posting zur diesjährigen Kieler Woche, denn wenn die Kieler Woche eine Jahreszeit ist, dann beginnt für mich jetzt der Herbst und ich ziehe zurück in den Süden.
Ich grüße nochmal alle Twitterer und pl0gbar-Teilnehmer und -innen. Es hat viel Spaß gemacht. Wir lesen uns.
Nach meiner Rückkehr aus der schönsten Stadt der Welt in die regnerische “Toskana Deutschlands” (so wurde die Region hier mir gegenüber beworben, um mich herzulocken), gibt es hier gleich eine neue Kategorie, in der ich ein paar Perspektiven Kiels zeigen möchte, die ich besonders reizvoll finde.
Hier der Start der Serie:
Wenn Ihr auch eine Lieblingsperspektive in Kiel habt, dann freue ich mich über Eure Zusendungen mit einer kurzen Beschreibung, die selbstverständlich mit Eurem Namen hier erscheinen werden.