Couchpotatoe 2.0

Ich habe jetzt einen “MediaCenter PC” im Wohnzimmer. Klingt bombastisch, eigentlich habe ich nur einen alten Rechner genommen, ein Ubuntu 10.10 mit boxee.tv darauf installiert und das Ganze an den großen Fernseher und die HiFi-Anlage angeschlossen. Eine süße kleine Fernbedienung mit Tastatur und Trackball sorgt für die Bedienung vom Sofa aus. Jetzt kann ich nicht nur meine Musiksammlung und Filme darüber abspielen, sondern auch bequem halb sitzend, halb in den Kissen liegend durch das Internetz surfen.

Warum erzähle ich Euch das? Weil das und das, was nun folgt, schmerzlich den Grund dafür verdeutlicht, warum dies der ertse Eintrag seit zwei Monaten auf dieser Seite ist.

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Treffen der Generationen

Es ist Sonntag. Papa ist mit der Tochter alleine und nachdem der Vor- und frühe Nachmittag mit Draußenaktivitäten bestritten wurde, kam der Wunsch nach Spielen mit Papa auf. Dieser Wunsch materialisiert sich in der Regel dadurch, dass Papa und Tochter auf dem Fußboden liegen und kleine Wohnungen für kleine Püppchen menschlicher oder auch tierischer Gestalt aus allerlei Baumaterial aufgebaut und eingerichtet werden.
Wie ich heute feststellen musste, wird der Unterschied der Generationen bei keinem Einrichtungsgegenstand deutlicher, als bei der Imitation des Fernsehgeräts.
Während Papa noch mit der 4:3 Röhrenkiste zufrieden ist,

muss es bei Töchterchen schon der 16:9 Flachbildfernseher sein.

Haste noch Worte? ;-)

Neulich im Nanobecken

(c) Thorsten Hardel

Irgendwie stecke ich im Sommerloch. Schon lange keine Podcast mehr gemacht, ist mir vor Kurzem aufgefallen und VLog#4 – das von der Kieler Woche – ist heute wieder einmal der Prokrastination zum Opfer gefallen. Wenn man so vor sich hin prokrastiniert, dann tut man ja alles Mögliche, um sich von der eigentlichen Arbeit abzulenken. Da kommen einem so kleine Fun-Projekte gerade recht.

Thorsten kennt Ihr ja schon aus Exilkieler’s Tagebuch #27. Aber er engagiert sich nicht nur für Wölfe in Deutschland, sondern auch für die Red Chrystal Garnelen in seinem Nanobecken, deren Abenteuer er in bisher 24 Cartoons in sein Zeichenblog bringt.

Mal wieder angeregt durch einen kurzen Dialog auf Twitter, gibt’s hier jetzt eine vertonte Folge, basierend auf Thoddy’s Cartoon-Charakteren. Die gibt’s übrigens auch auf Stoff

Manchmal kommt auch was zurück.

Auch wenn es nur die kleinen Dinge im Leben sind, mit denen man Mitmenschen in Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Zum Beispiel habe ich mir angewöhnt, Parkscheine, auf denen noch mindestens eine halbe Stunde Parkzeit als Restguthaben vorhanden ist, einfach demjenigen durchs Autofenster weiter zu reichen, der in der Regel schon auf meinen Parkplatz wartet, oder der auf dem Weg zum Parkscheinautomaten ist.
Die meisten Leute wollen eh “nur mal schnell noch was besorgen” und freuen sich selbst über die gesparten Cents (ok, das gilt hier für Offenburg, in anderen Stätden können das auch schon mal Euros sein).

Heute war ich mal der Glückliche, der mit über einer Stunde Parkzeit beschenkt wurde und der sich mit einem Lächeln bedanken konnte und ich dachte so bei mir,
manchmal kommt auch was zurück.

Die Menschen sollten viel mehr lächeln.

Posted via email from …auf Kiel gelegt…

…und schon wieder vorbei

Eine Kieler Woche im Zeichen von Schwarz-Rot-Gold ist zu Ende gegangen, und nach 800 km Rückreise ins Exil ist das, was bleibt die Erinnerung an für mich 7 tolle Tage mit Menschen, die ich – wäre ich nicht vor fast 5 Jahren in den Süden Deutschlands ausgewandert – womöglich nie kennengelernt hätte. Vom jetzigen Standpunkt aus wäre das ein Verlust gewesen. Das Beste aber daran ist, dass jedes Mal wieder neue Leute hinzukommen und es trotzdem ein gefühltes Familientreffen ist. Ein Grund, warum ich auf Twitter nichts kommen lasse.

Dennoch, vieles weiß man eben erst zu schätzen, wenn man es nicht mehr jeden Tag hat. Wie das Meer vor der Tür, die Brise in der Luft und das Lebensgefühl in der nach wie vor schönsten Stadt der Welt. Da nagt das Heimweh dann doch schon, wenn man durch die während der Kieler Woche noch vollere Einkaufsstraße wandert, oder kurz nach der Windjammerparade über’s Wasser auf die Segler sieht, die die Förde bevölkern.

Maritime Atmosphäre, Konzerte, Public Viewing und Partys wurden ausgiebig genossen, und am Tag nach dem Abschlussfeuerwerk ist die Kieler Woche so schnell vorbei, wie sie gekommen war. Aber nach der Kieler Woche ist vor der Kieler Woche und auch, wenn das hier jetzt alles sehr wehmütig klingt, wird es schon jetzt von der Vorfreude auch kommende Events wie das 2. Kieler Beachcrossgolfen im August und den Kiel.Lauf im September übertönt. Bis dahin: Wir lesen uns!

Mehr Bilder und das VLog zur Kieler Woche 2010 kommen demnächst.

Exotische Länder, fremde Kulturen, wilde Rituale

Wenn einer eine Reise tut, dann sollte er sich vorher über die Gepflogenheiten des Reiselandes informieren und mit den Besonderheiten der fremden Kultur beschäftigen. Gerade außergwöhnliche Reisziele bedürfen einer intensiven Vorbereitung. Zu diesem Zweck gibt es die Reiseführer-Reihe “Gebrauchsanweisung für”.
Wie ich heute feststellen konnte, sind selbst die exotischsten Orte dieser Welt im Programm…

Avatar – Aufbruch nach Pandora 3D

Avatar-1940Ich komme gerade aus dem Kino. Avatar - Aufbruch nach Pandora. In 3D.
Zuerst muss ich gestehen, dass Avatar der erste Film ist, den ich in 3D gesehen habe, mal abgesehen von den Kurzfilmchen in Freizeitparks. Und für das erste Mal hat Avatar die Messlatte verdammt hoch gelegt. Ich will hier gar nicht auf die Story eingehen, das kann man an anderer Stelle nachlesen, sondern eher versuchen, die Eindrücke in Worte zu fassen. Das klingt sicher etwas euphorisch, aber ganz ehrlich, ich glaube, das war der am besten gemachte Film, den ich je gesehen habe, was sicher auch durch die 3D-Version kommt. Und das ist meine ganz persönliche Meinung, andere mögen das anders sehen.
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